Bert ... ist ein Gewinner!

NorBert, Donnerstag, 11. Mai 2017, 08:08 (vor 78 Tagen)

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Dass es in Wirklichkeit viel mehr ist, als ein paar Almosen, stellt Sophia jetzt bei Facebook klar: "Ja, ich habe mich am 4. Juni von Bert getrennt, das hatte seine Gründe. Ich habe ihn aber unterstützt, auch noch nach 10 Monaten Trennung. Auch wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert hat, lasse ich ihn nach wie vor nicht hängen".

[...]

"Ich bezahle seine Steuerstrafe"

Die dickbusige Blondine verzweifelt jedoch an dem Druck, der auf ihr lastet. Denn die Steuerstrafe beträgt ganze 100.000 Euro. "Mein Leben ist total aus den Fugen. Ich habe gesagt, ich bezahle seine Steuerstrafe auch nach zehn Monaten Trennung, aber beides geht nicht", beklagt sich die 29-Jährige gegenüber RTL.

Doch auch bei einer Scheidung wird Sophia, bei der jetzigen finanziellen Lage, weiter Unterhalt an Bert zahlen müssen. Sieht so aus, als blieben die Fronten an der Stelle weiter verhärtet.

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Sie ist da nicht die gute Fee, sondern der Bert hat einen Rechtsanspruch auf Unterhalt. Tja, es kann eben auch mal umgekehrt zugehen, auch wenn das äußerst selten vorkommt.

:-D

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Unterstützt sie ihn aus Edelmut? Nein, sie ist unterhaltspflichtig.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 11. Mai 2017, 11:22 (vor 78 Tagen) @ NorBert

Quelle

Sie ist da nicht die gute Fee, sondern der Bert hat einen Rechtsanspruch auf Unterhalt. Tja, es kann eben auch mal umgekehrt zugehen, auch wenn das äußerst selten vorkommt.

Tatsächlich ist der Artikel merkwürdig ambivalent formuliert. Er zitiert die Sophia mit z.B. folgenden Worten:

Auch wenn die Beziehung nicht mehr funktioniert hat, lasse ich ihn nach wie vor nicht hängen.

Das kann den Eindruck erwecken, daß Großzügigkeit ihr prägendes Wesensmerkmal sei. Doch man kann die Sache auch ganz nüchtern sehen, und es wird ja auch gesagt: Sie ist schlicht unterhaltspflichtig. Sie handelt aus gesetzlicher Zwangs-Solidarität, d.h. daß derjenige, der gerade mehr hat, den bedürftigen Partner unterstützen muß.

Im Grunde ist die Unterhaltspflicht, die ja meistens uns Männern auferlegt wird, ein Anachronismus. Sie beruht auf der traditionellen Aufgabenverteilung, die dem Manne die Rolle des Ernährers zuweist. Hingegen zielt der Feminismus, der die heutige Gesellschaft prägt, auf das emanzipierte, eigenverantwortlich lebende Weib. Da ist männliche Solidarität nicht mehr angebracht; nur durch staatlichen Zwang existiert sie weiter.

Es gilt, diesen Anachronismus zu bekämpfen. Ich habe einen Sohn, aber ich habe niemals Unterhalt gezahlt, und werde das auch niemals tun. Denn ich wurde als vollwertiger Vater nicht anerkannt. Da gilt es konsequent zu sein. Entweder die Vaterschaft wird als eine nicht nur biologische, sondern als eine Rechte und Würde begründende Tatsache wieder anerkannt, oder die Mütter müssen für das, was sie sich halten, auch alleine aufkommen. Wenn ich mir Kühe halte, muß ich ich ja auch für deren Unterhalt aufkommen.

Infolge der zunehmenden Armut läuft es darauf hinaus, daß "Vater" Staat die Unterhaltskosten übernimmt. Das ist in gegebener Lage auch sinnvoller als die noch gültige Praxis, der zufolge ein Kind wie ein Schadensfall mit väterlicher Haftung betrachtet wird, nach dem Motto: "Der hat sein Vergnügen gehabt; jetzt soll er dafür auch zahlen."

Wenn es nach mir ginge, würde allerdings der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt, das heißt, daß Männer - und nur sie! - Löhne erhalten, mit denen sie eine Familie ernähren können. Das wäre ein Rückschritt, und zwar in dem Sinne, wie jede Heilung durch den Arzt einen Rückschritt bedeutet. Fortschritt ist nicht per se etwas Gutes; im Krankheitsfalle ist er tödlich. Fortschritt und Rückschritt müssen sich die Waage halten, weil sich auch im Leben Gutes und Böses die Waage halten. Im ständigen Ausbalancieren dieser beiden Elemente begründet sich die Dynamik des Lebens.

trel

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