Arbeitgeber in diesem Land begreifen rein gar nichts

Arne, Montag, 17. April 2017, 10:24 (vor 43 Tagen)

Arbeitgeber: „Deutschland ist ein Einwanderungsland“ – Zuwanderungspolitik soll sich am Arbeitsmarkt orientieren

In 10 bis 15 Jahren fehlen bis zu sechs Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland. Die Arbeitgeber fordern die Politik auf, sich intensiver um den demografischen Wandel zu kümmern.

Quelle: Epochtimes.de

Nein, Deutschland ist kein "Einwanderungsland", weder Politik noch Arbeitgeber können gegen den Willen der Bevölkerung Deutschland dazu erklären. Richtig ist, dass die Arbeitgeber ihre Wirtschaft nach der demographischen Lage im Lande gestalten. Wenn eben nicht genügend Arbeitskräfte da sind, kann und brauch nicht mehr genauso üppig wie vorher produziert zu werden. Ergo: Die Wirtschaft kann runtergefahren werden.

Auch Arbeitgeber begreifen nicht, dass der demographische Wandel durch eine grundlegende Abänderung der asozialen Familien- und Familienrechtspolitik langfristig geändert werden kann. Die Zufuhr von bildungsfernen Schichten löst das Problem hier nicht, sondern schafft neue, gewaltigere Probleme, die letztlich nur die Lohnnebenkosten und damit Wettbewerbs- und Exportfähigkeit Deutschlands in Frage stellen. Wer das immer noch nicht begreift, kann einem leid tun. Die Spirale wird sich weiter abwärts drehen. Vielleicht ist das gut so, denn je eher hier alles an die Wand fährt, umso eher können wir danach ans Aufräumen gehen. Die Zeit einer solchen Politik ist jedenfalls definitiv abgelaufen.

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Was will Ingo Kramer (BDI) denn? - Die Löhne drücken! Auch durch Weiber.

T.R.E.Lentze ⌂, Montag, 17. April 2017, 12:28 (vor 43 Tagen) @ Arne

Arbeitgeber: „Deutschland ist ein Einwanderungsland“ – Zuwanderungspolitik soll sich am Arbeitsmarkt orientieren

Der gedankliche Hintergrund der Arbeitgeber ist vermutlich folgender:

  • Wenige Arbeiter mit hoher Qualifikation → hohe Löhne
  • Viele Arbeiter mit weniger Qualifikation → niedrige Löhne

Nun könnte man meinen, es käme letztlich aufs Gleiche hinaus. Tut es aber nicht. Hoch qualifizierte Arbeiter stellen hohe Ansprüche. Billiglöhner müssen nehmen, was sie kriegen: sie sind "motiviert".

Zu den meist weniger qualifizierten Arbeitern gehören auch die Weiber.

Daher, Zitat:

Um diese Leistungskraft zu bewahren, müsse das Erwerbspotenzial von Frauen besser ausgeschöpft werden.

Mit "Leistungskraft" meint Herr Kramer die Flexibilität, also die beliebige Einsatzbarkeit der Arbeiter seitens der Arbeitgeber. Freilich, dazu wäre dann auch

die Kinderbetreuung besser zu organisieren – mehr Kitas, mehr Ganztagsbetreuung, mehr Ganztagsschulen. „Denn nur dann haben die Frauen die Möglichkeit, ihre beruflichen Möglichkeiten auszuschöpfen“, sagte Kramer.

Also noch mehr Staat. Und mit der "Möglichkeit, ihre beruflichen Möglichkeiten auszuschöpfen" meint er eigentlich nicht Möglichkeit, sondern Zwang. Denn wenn der Staat die weiblichen Aufgaben übernimmt, müssen die Weiber 'ran an die Arbeit, genauso wie Männer. Sie können nicht mehr auf die Pflichten verweisen, welche ihnen die Natur auferlegt hat, und der sie i.d.R. auch gerne nachkommen. Den Arbeitgebern geht es nur darum, die gewollte Halbierung der Löhne zu zementieren!

Auch Arbeitgeber begreifen nicht, dass

Ich glaube, sie begreifen schon. Sie wollen nur von der Volksfeindlichkeit unserer gegenwärtigen Regierung materiell profitieren, d.h. die Löhne senken, die Erwerbstätigen in Abhängigkeit halten. Wären das anständige Menschen, diese Arbeitgeber, so würden sie die Regierungspolitik bekämpfen. Sicher sind auch ein paar Anständige dabei. Aber Ingo Kramer ist ihr Präsident.

trel

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