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Im VS-Wahlkampf manifestiert sich ein beginnender Geschlechter-Krieg.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 13. Oktober 2016, 12:47 (vor 221 Tagen)

Der gestern erschienene "Spiegel"-Artikel Prognose zur US-Präsidentschaftswahl - So wählen die Männer - und so die Frauen gibt mir Anlaß zur Behauptung, daß der globale Geschlechterkrieg in einem bisher nicht gekanntem Maße politisch geworden ist.

Grund: Die außerordentlich klar ersichtliche Bevorzugung Trumps bei den männlichen Wählern, und die noch deutlichere Bevorzugung der Frau Clinton bei den weiblichen Wählern. Man sehe sich dazu die Grafiken im "Spiegel"-Artikel an. Das Wahlmänner-Verhältnis sieht für die männlichen Wähler so aus:

Clinton:Trump = 188:350

Umgekehrt, und noch viel ausgeprägter für die weiblichen Wähler:

Clinton:Trump = 458:80

Vielleicht springt das nur deshalb so ins Auge, weil bisher noch nie ein Weib gegen einen Mann auf dieser Ebene angetreten ist. Allerdings muß es nicht sein, daß Männer und Weiber jeweils "ihr" Geschlecht bevorzugen. Hier aber ist es eindeutig der Fall.

Wichtig erscheint mir, daß beide Kandidaten das Geschlecht, dem sie jeweils angehören, sehr offensichtlich verkörpern.

Zumindest gilt das für Trump. Er ist groß, aggressiv und sehr direkt, äußerst selbstbewußt und materiell erfolgreich. Mag sein, daß er ziemlich ungebildet, "primitiv" ist. Aber Männer brauchen nicht das, was man Bildung nennt, um erfolgreich zu sein. Bildungsmangel hat Männer noch nie am Erfolg gehindert.

Und Frau Clinton? Eine körperlich wohl etwas zarte Anpasserin, Opportunistin, keine selbständige Persönlichkeit. Höchstens ihr Feminismus profiliert sie. Mächtige Weiber müssen nämlich keine Feministen sein. Frau Merkel (eine Katastrophe für Deutschland!) ist es ja auch nicht.

Wie steht es mit der Lüge? Auch hier zeigt sich der Unterschied der Geschlechter. Um es auf eine Formel zu bringen:

  • Trump sagt viele Unrichtigkeiten, aber er wird deswegen nicht als Lügner wahrgenommen. Die Unrichtigkeit bleibt an der Oberfläche.
  • Frau Clinton dagegen lügt selbst wenn sie Richtiges sagt. Die Lüge ist bei ihr - mehr als bei Trump - ein (a-)moralischer Wesenszug. Frau Clinton wirkt wie eine Schlange, Trump wie ein Bulle.

Ich kann und will keinen Hehl daraus machen, daß mir Trump viel sympathischer ist als Frau Clinton. Natürlich gefällt mir seine Männlichkeit. Davon ganz abgesehen sehe ich in ihm ein deutlich niedrigeres globales Sicherheitsrisiko. Mit Rußland hat er ein gutes Verhältnis, das ist doch schon mal beruhigend. Ich kann mir nicht vorstellen, daß er, all seiner ihm nachgesagten Impulsivität zum Trotz, "auf den roten Knopf" drücken wird. Der Schlange Clinton traue ich Alles zu.

Wie dem sei, ich sehe diesen Wahlkampf als einen Beleg für meine Behauptung, daß der Rassismus ein Vorspiel des Sexismus gewesen ist. Während der Rassismus auf dem Rückzug sein dürfte, ist der Sexismus, ingestalt des Feminismus, auf dem Vormarsch. Trump ist eine politisch notwendige Reaktion auf den Feminismus, ein dringend notwendiges Korrektiv.

trel

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Im VS-Wahlkampf manifestiert sich ein beginnender Geschlechter-Krieg.

guerrero @, Freitag, 14. Oktober 2016, 07:31 (vor 221 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Hallo trel,
"daß der globale Geschlechterkrieg in einem bisher nicht gekanntem Maße politisch geworden ist."
Sehr richtig, und das vor diesem Hintergrund: Why Women DESTROY NATIONS * / CIVILIZATIONS - and other UNCOMFORTABLE TRUTHS https://www.youtube.com/watch?v=UxpVwBzFAkw (immerhin 837.005 Aufrufe).

Gruß
g

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18 Minuten mit deutschen Untertiteln - immer wieder sehenswert!

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 14. Oktober 2016, 19:43 (vor 220 Tagen) @ guerrero

und das vor diesem Hintergrund: Why Women DESTROY NATIONS * / CIVILIZATIONS - and other UNCOMFORTABLE TRUTHS https://www.youtube.com/watch?v=UxpVwBzFAkw (immerhin 837.005 Aufrufe).


Es ist (leider?) wahr: Normale Weiber sind scharf auf gewalttätige, ja kriminelle, nicht unbedingt auf schöne Männer. Daß sie das in offener Runde nicht zugeben, zeugt nur von gesunder Anpassung und gutem Benehmen. Ich habe es selbst einmal erlebt, daß eine Frau, die ich während eines (an sich belanglosen) Streites nach hinten weg- und fest an die Wand gedrückt habe - es war in Afrika -, mir hinterher sehr zugetan war. Damals hat mich das erstaunt; ich kannte die Weiber damals noch sehr wenig und habe sie dann ziemlich gut kennengelernt, und zwar in ihrer Naturform. In Afrika herrschen noch weitgehend natürliche Verhältnisse. Unterschwellig bleibt die Natur aber auch hier erhalten. Auf die kleine, aber lautstarke und medial dominante "Aufschrei"-Minderheit muß man nichts geben.

Damit habe ich jetzt einen Teilaspekt herausgegriffen. Ich werde mir das Video nochmal anschauen und ich möchte auch allen anderen Leser empfehlen, es sich anzusehen. Denn selbst wenn man die Meinungen seines Herstellers nicht alle teilt, so hat man damit eine sehr solide Diskussions- und Arbeitsgrundlage.

tel

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