Straftat oder Entführung?

Bernhard, Donnerstag, 30. Juni 2016, 10:12 (vor 392 Tagen)

In der gestrigen ZDF-Serie "Aktenzeichen YX - ungelöst", 20:15 h, wurde u.a. der Vermisstenfall eines 4jährigen irakischen Flüchtlingsjungen vorgestellt. Beim Spielen mit seinen drei anderen Geschwistern auf einem Spielplatz unmittelbar an der vorbeifließenden Werra verschwand das Kind spurlos, in Anwesenheit der Mutter. Den letzten Erkenntnissen nach kämen bislang zwei Personen in Betracht, die mit dem Verschwinden des Jungen etwas zu tun haben könnten, ein möglicherweise irakischer Mann und eine deutsche Frau.

Die Eltern saßen im Studio zu Gast, neben dem Moderatoren und dem zuständigen Kripo-Beamten Michael Jung.

Als Herr Jung nach seiner aktuellen Sichtweise auf den Fall gefragt wurde, speziell, wie er sich das plötzliche spurlose Verschwinden erklärte, sprach er von zwei scheinbar unterschiedlichen Möglichkeiten - was mir sehr zu denken gab. Sinngemäß: Entweder das Kind ist einer Straftat zum Opfer gefallen - oder einer Entführung(!). -

Nun: Ist eine Entführung denn keine Straftat? Zumindest aus moralischer Sicht? -

Es kommt ja auch in den besten Familien vor, dass Väter oder Mütter ihre Kinder entführen. Allerdings war ich bislang überzeugt, dass auch die Kindesentführung strafrechtlich verfolgt würde.

Meine Bedenken drehen sich nun um die Frage: Sollte etwa die Gesetzeslage einseitig zugunsten der Frauen/Mütter ausgerichtet sein, und wird im Falle einer Entführung durch männliche Personen von einer Straftat, im Falle einer Entführung durch weibliche Personen aber "nur" eben von einer Entführung gesprochen, welche zumindest primär nicht strafrechtlich verfolgt wird? -

Ich kann mir jene Differenzierung des Polizisten im Studio - die übrigens, meine ich, noch an anderer Stelle eindeutig zu hören war - im Augenblick anders erklären als so, wie ich es dargelegt habe.

Übrigens: Die Unterscheidung zwischen "Straftat" und "Entführung" hätte sicher nicht jene Assoziation in mir ausgelöst, wenn nicht am Ende des Fall-Films die mutmaßlich mitbeteiligte Frau mit ins Bild gekommen wäre...

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Straftat oder Entführung?

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 01. Juli 2016, 12:12 (vor 391 Tagen) @ Bernhard

Meine Bedenken drehen sich nun um die Frage: Sollte etwa die Gesetzeslage einseitig zugunsten der Frauen/Mütter ausgerichtet sein, und wird im Falle einer Entführung durch männliche Personen von einer Straftat, im Falle einer Entführung durch weibliche Personen aber "nur" eben von einer Entführung gesprochen, welche zumindest primär nicht strafrechtlich verfolgt wird? -

So ähnlich ist es, und das war (und ist vermutlich noch) ein großes Thema in den Väterforen. Allerdings ist es nicht die Gesetzeslage, vielmehr die Rechtsprechung, denn unsere Rechtsprechung entspricht nicht unserer Gesetzgebung. Das Gesetz macht inbezug auf Kindesentführung keinen Unterschied zwischen Vater und Mutter; die Rechtsprechung macht ihn schon.

Pointiert kann man sagen: Während ein "entführender" Vater mit Hubschraubern durch die SEK verfolgt und anschließened verhaftet wird (das ist tatsächlich vorgekommen), schafft sich eine Mutter durch die Entführung ihr persönliches "Mutterrecht". - Ich denke da sogleich an J.J.Bachofens Klassiker der Matriarchatsforschung aus dem jahre 1861, der lautet: "Das Mutterrecht".

Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Meines Erachtens ist der Feminismus resp. der Matriarchalismus die Reaktion auf den sich abzeichnenden Untergang des Weibes.

Man kann es nicht beweisen, aber ich folge der Darlegung von Steiner, wonach in einigen Jahrtausenden die meisten Frauen ihre Gebärfähigkeit verlieren werden. Eine Menschheit wird es auch dann noch geben, besser gesagt: es wird zwei menschliche Stämme geben, von denen der eine sich mit technischen Hilfsmitteln immer noch fortpflanzt, aber dabei auf technische Hilfsmittel angewiesen ist - möglicherweise handelt es sich um die schon von Sally Miller Gearhart propagierte Parthenogenese, die den Mann überflüssig macht; - während die andere Menschheit auf den Neuen Menschen aufbaut, wie er von Christus während seiner Auferstehung veranlagt wurde. Dieser Neue Mensch ist unsterblich, muß sich also auch nicht fortpflanzen, kennt also keine Sexualität. Und - er kennt auch keine Mutter. Einen Vater wird er dagegen sehr wohl anerkennen.

Gruß
trel

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Der Mann sei in der Zukunft überflüssig?

Der/Anarchist, Freitag, 01. Juli 2016, 16:50 (vor 390 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Der Mann wird nie überflüssig sein, nur in den kranken Hirnen von feministischer Menschen-Ausschussware.

1. Der männliche Samen ist nicht synthetisch herstellbar

2. Dagegen scheint es eher so zu sein, dass die Frau überflüssig wird, da man in einer künstlichen Gebärmutter Kinder "gebären" kann. Zumindest dies technisch möglich sein könnte

3. Wer wird diese Technologie steuern? Frauen? Hahaha. Die sind nicht einmal in der Lage, ihre Waschmaschine zu reparieren.

4. Und wer wird insgesamt die Gesellschaft instand halten (Verkehr, Landwirtschaft, Fabriken, etc). Frauen? Hahaha. ..


In kranken Hirnen entsteht viel Schwachsinn. Aber die Realität entscheidet, was umsetzbar ist. Schon heute träumen Ingenieure, dass Autos von alleine fahren. Und? Deutschlands Infrastruktur wird von Jahr zu Jahr maroder. Das heißt nicht einmal die Infrastruktur kann auf ein angemessenes Niveau gehalten werden, da träumen Phantasten schon von KI-Autos...

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Der Mann sei in der Zukunft überflüssig?

T.R.E.Lentze ⌂, Freitag, 01. Juli 2016, 18:44 (vor 390 Tagen) @ Der/Anarchist

1. Der männliche Samen ist nicht synthetisch herstellbar

Die weibliche Eizelle aber doch auch nicht, oder?

2. Dagegen scheint es eher so zu sein, dass die Frau überflüssig wird, da man in einer künstlichen Gebärmutter Kinder "gebären" kann. Zumindest dies technisch möglich sein könnte

Das würde lediglich das Weib als Austrägerin überflüssig machen. Und angenommen, die Behauptung Steiners ist zutreffend, daß in einigen Jahrtausenden die Weiber nicht mehr gebärfähig sein werden, dann wird eben das embryonale Wachstum extratrauterin stattfinden müssen, also unter Zuhilfenahme technischer Mittel. Wie ich das schon schrieb.

3. Wer wird diese Technologie steuern? Frauen? Hahaha. Die sind nicht einmal in der Lage, ihre Waschmaschine zu reparieren.

Das Dumme ist, es werden sich genug "Männer" finden, die das für die Weiber machen. Weil sie ja selbst am Nachwuchs interessiert sind.

4. Und wer wird insgesamt die Gesellschaft instand halten (Verkehr, Landwirtschaft, Fabriken, etc). Frauen? Hahaha. ..

Die Spitzentechnologie wird immer Fortschritte machen, und natürlich durch Männer. Aber ich fürchte, es werden immer weniger Männer davon profitieren. Die soziale Ungleichheit wird wachsen, weil die bisherige Menschheit ihrem natürlichen Ende zugeht. - Die neue Menschheit hingegen wird sich für Technik vielleicht gar nicht mehr interessieren.

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Die Degeneration der Menschheit wurde mir soeben durch die Mail-Nachricht der neuen "EMMA"-Ausgabe aufs Neue bewußt. Darin geht es um den Tierschutz als Ideologie. Frau Schwarzer hat sich schon frühzeitig dafür eingesetzt. Die Tierschutz-Ideologen (zu unterscheiden von den echten Tierschützern) verleugnen den grundsätzlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier und finden immer neue Gemeinsamkeiten. Meine These ist, daß die alte Menschheit (der "Alte Adam" nach Paulus) tatsächlich immer mehr devoluiert, bis sie zuletzt eine neue Tierheit konstituiert. Das heißt aber auch, daß sie immer weiblicher wird. Je niedriger ein Tier, umso mehr dominiert das Weibliche.

trel

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Der Mann sei in der Zukunft überflüssig?

Der/Anarchist, Freitag, 01. Juli 2016, 20:51 (vor 390 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Die weibliche Eizelle ist auch nicht synthetisch herstellbar, das ist richtig. Aber ich "argumentiere" nicht anders als die Feministen, die lediglich den Samen des Mannes bräuchten, um ihre kranken Phantasien umzusetzen. Nur, und kommen wir damit zu Punkt 2, wenn wir die Eizellen "abernten", wozu brauch die Menschheit dann noch die Frauen? Frauen sind weder wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich, wissenschaftlich innovativ. Sie sind hauptsächlich für die Konsumtion verantwortlich. Ansonsten sind sie nur gesellschaftlicher Ballast. Was eine Frau kann, können 1000 Männer besser. Das heißt diese kranken Phantasien von diesem feministischen Abschaum lassen sich nicht umsetzen, weil allein die Männer in der Lage sind, dass die komplexen modernen technologischen Gesellschaften funktionieren.

Nachtrag.

Der/Anarchist, Freitag, 01. Juli 2016, 23:45 (vor 390 Tagen) @ Der/Anarchist

Nur denke ich nicht so, wie ich oben darstellte. Denn ich bin geistig wie seelisch gesund. Die Zweigeschlechtigkeit ist eine Tatsache, hervorgegangen aus der Evolution, und ich kann mich mit dieser Tatsache arrangieren. Ich muss nicht auf eine "anständige" und "gesunde" Frau verzichten. Ich habe eine Frau und bin glücklich, dass ich sie habe. Schließlich gibt es noch genügend, die nicht vom feministischen Hirnerweicher befallen worden sind.

Ich bezog mich lediglich auf die kranke Aussage, Männer seien überflüssig. Denn, radikal betrachtet, wären Frauen diejenigen, auf die eine Gesellschaft verzichten könnte.

Straftat oder Entführung?

Bernhard, Samstag, 02. Juli 2016, 10:44 (vor 390 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Sind Polizei-Hauptkommissare etwa der Rechtssprechung mehr verpflichtet als dem Gesetz? - Oder warum unterschied Kommissar Jung so deutlich zwischen "Straftat" und "Entführung"? - War er zu jener klaren Differenzierung in der Öffentlichkeit gezwungen? -

Als jemand, der darin geschult ist, bedachtsam mit Worten umzugehen, hätte er zumindest für das breite Publikum auch die Entführung als eine wirkliche Straftat suggerieren können bzw. dürfen...

Allerdings, in Krimis werden Entführungsfälle tatsächlich ebenso dargestellt, wie Du sagst: Die Mütter werden untergründig und von der Öffentlichkeit unbemerkt gesucht und aufgespürt, und für sie wird selbst trotz ihrer Brutalität vom Zuschauer ein gehöriges Maß an Mitgefühl abverlangt; sie will ja "nur" ihr Kind zurück! - Den Vätern aber rückt man medienwirksam mit einem schwerbewaffneten Schützen-Geschwader zu Leibe, als ginge es um die Dingfestmachung einer mehrköpfigen Terroristen-Bande - selbst bei den ärmsten und wehrlosesten, abgrundtief verzweifelten - die aber freilich nicht aus echter inniger Liebessehnsucht verzweifelt zu ihrer letzten Möglichkeit greifen, sondern vor allem aus habsüchtigen, egoistischen, und sowieso - namentlich bei kleinen Töchtern - aus weitaus scheußlicheren Gründen
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Straftat oder Entführung?

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 02. Juli 2016, 11:01 (vor 390 Tagen) @ Bernhard

als ginge es um die Dingfestmachung einer mehrköpfigen Terroristen-Bande [...] die aber freilich nicht aus echter inniger Liebessehnsucht verzweifelt zu ihrer letzten Möglichkeit greifen, sondern vor allem aus habsüchtigen, egoistischen, und sowieso - namentlich bei kleinen Töchtern - aus weitaus scheußlicheren Gründen

Das wird uns Männern (= Menschen) grundsätzlich unterstellt, und zwar von rechts vielleicht noch eher als von links. (Die Linken kennen ja eine gewisse Toleranz gegenüber sexuellen Perversionen - der sogenannten Vielfalt -, vor Allem gegenüber der eigenen "Vielfalt", sekundär dann auch gegenüber der Anderer). Ich war erschrocken, das Folgende von einer als rechts verorteten Feministin zu lesen:

Wie glaubt Frau Schröder [Ministerin für Familie] eigentlich, Mißbrauch an Kitas verhindern zu können - bei zwanzig Prozent männlichen Erziehern? Etwa durch ihre jüngst geäußerten »kühnen« Pläne eines Runden Tisches und einer Arbeitsgruppe "Prävention" unter ihrer höchstpersönlichen Leitung, wie jetzt angekündigt? Da lachen ja die Hühner!
Quelle

Die Falschbeschuldigung sexuellen Mißbrauchs war jedenfalls (und ist vielleicht noch) ein beliebtes Mittel der Mütter in den sogenannten Sorgrechtsprozessen.

Gruß
trel

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Straftat oder Entführung?

Bernhard, Samstag, 02. Juli 2016, 22:20 (vor 389 Tagen) @ T.R.E.Lentze

Wirklich ungeheuerlich! Jene Äußerung steht der Nazi-Judenhetze in nichts nach! Diese Hexe sollte hierfür krankenhausreifgef...t werden!

Haben die Erzieher hiergegen etwas unternommen? -

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Straftat oder Entführung?

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 02. Juli 2016, 23:19 (vor 389 Tagen) @ Bernhard

Diese Hexe sollte hierfür krankenhausreifgef...t werden!

Nicht doch! Damit lieferst du Vorwände für die Brautmeier-Anstalt, siehe den § 4 (1) 4 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag - JMStV.

Haben die Erzieher hiergegen etwas unternommen? -

Meines Wissens nein. Wie sollten sie auch. Die sind doch froh, wenn sie nichts von Staats wegen kastriert werden. :-( In diesem Zusammenhang habe ich ja mal den Theologen Prof. Dr. Dr. Georg Huntemann zitiert:

Wir leben im Zeitalter der "Entmannung des Mannes", in einer "kastrativen" Epoche, gekennzeichnet durch den härtesten Klassenkampf, den es je gegeben hat und der zerstörend und aufsprengend durch die Familie schleicht: Ich meine den Klassenkampf der Frau gegen den Mann.

Übrigens bin ich der Meinung, daß richtige Männer gar nicht den Beruf des Kleinkind-Erziehers ausüben sollten, vielmehr, um im Bereich der Pädagogik zu bleiben, etwa den des Trainers von jungen Sportlern, von Leistungswilligen und Leistungsfähigen überhaupt.

Der Verdacht, daß mit Männern, welche in Kitas arbeiten wollen, etwas nicht stimmt, ist insofern nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Abweichung dürfte allerdings viel seltener in einem sexuellen Sonderbedürfnis zu finden sein, als vielmehr in der Bereitschaft, sich einer Politik zu unterwerfen, welche die natürliche Aufgabenteilung von Mann und Weib verwischen will. Ein gewissenhafter Mann verweigert sich dieser Staats-Doktrin.

Gruß
trel

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