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Notwendigkeit der Reinkarnations-Erkenntnis.

T.R.E.Lentze ⌂, Dienstag, 07. März 2017, 10:58 (vor 80 Tagen) @ Agnes

Wenn man wissen will wie sich ein heiliger gefühlt hat kann man Gott zwischen den Wiedergeburten bitten einmal das Leben von Maria Magdalena zu leben. Deswegen müssen die Erinnerungen an sich nicht wirklich falsch sein man muss nur sich sicher sein dass man das Original ist. Da aber die Erinnerungen so real sind kann man oft dadurch so überwältigt sein dass man sich für das Original hält.

Ich sehe, du denkst nicht unkritisch.

Ich habe von Gott sogar eine Antwort bekommen warum die katholische Kirche die Reinkarnation verneint obwohl die Kirche nicht lügen darf. Wen es interessiert ich kann die Antwort hier schreiben.

Bitte. Ich kenne auch eine einleuchtende Antwort, und zwar von Valentin Tomberg. Die Katholische Kirche ist nach außen notwendigerweise konservativ, weil sie für Alle da ist. Das heißt aber nicht, daß sie sich Fortschritten gegenüber sperrt. Der Fortschritt erfolgt durch die engagierten Laien. Früher wäre es gefährlich gewesen, die Reinkarnation zu lehren, weil es auch "falsche", d.h. schwarzmagisch erzeugte Wiederverkörperungen gibt. Man denke an die sogenannten Untoten, welche die normalen Stufen, u.A. das Purgatorium oder Kamaloka, nicht absolvieren, sondern ungeläutert das irdische Leben perpetuieren. Hierzu gehört auch Ahasver, der Ewige Jude, der - nach Steiner - durchaus real ist.

Gegenwärtig, mit zunehmender Evolution auch unserer Wahrnehmungsvermögen, ist die Lehre von der Reinkarnation eine unbedingte Notwendigkeit. Immer mehr Menschen, die in der Psychiatrie landen, sind gar nicht wirklich krank, sondern können ihre neuen Erfahrungen nur nicht einordnen und sind in höchstem Maße irritiert, ja verängstigt. Hier ist Anthroposophie gefragt.

Gruß
trel


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