Ein Beruf (Journalist) schafft sich ab

Dekadenzverweigerer, Montag, 14. November 2016, 07:00 (vor 256 Tagen) @ Der/Anarchist

Jetzt lese ich gerade bei Hadmut Danisch, daß Trump auch in den Wählerstimmen vorne lag. Er hat gut über 700.000 mehr. Also selbst nach deutschem Wahlsystem wäre er der Sieger gewesen. Wieso aber lügt die deutsche Medienfront und behauptet, Trump habe weniger Wählerstimmen? Um klar die Menschen zu belügen, zu manipulieren!


Trump und die Folgen: Warum haben die Journalisten das nicht kommen sehen?

...wenn es Verlierer gibt, dann sind das jene Leute, die den gleichen Beruf haben wie ich: die internationale Gemeinschaft der Journalisten. Selten haben sie, die Deuter und Meinungsmacher der Welt, die Medien, eine solche Niederlage erlitten wie die Wahl von Donald J. Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, dem Mann, der sich von Beginn weg weigerte, die Medien zu fürchten.

...
Wenn es nur das wäre: Man hat sich geirrt, man darf sich irren. Härter und unangenehmer aber ist die Einsicht, der sich kein Journalist verschliessen kann: Wir haben keinen Einfluss – oder besser: Wir haben Einfluss, alle vernehmen uns, doch niemand glaubt, was er hört.

...Denn ginge es nur um Meinungen, die nicht ankamen, könnte man sich in der internationalen Sekte der Journalisten ja damit beruhigen, dass Meinungen ohnehin schwächer wirken als Fakten und Berichte. Doch die Medien haben eben auch die Fakten verzerrt, übersehen, unterschlagen, erfunden oder falsch dargestellt...

...Ich wiederhole mich: Überall im Westen gibt es immer mehr Leute, denen zum Beispiel das Ausmass der Immigration inzwischen zu viel ist – fast alle Journalisten sind anderer Meinung und berichten mit Vorliebe davon, dass jene, die sich Sorgen machen, von falschen Zahlen ausgehen, falschen Gefühlen aufsitzen, von Hass getrieben, von Vorurteilen geprägt oder mit Dummheit geschlagen sind. Und überhaupt: Immigration ist gut. Wurde nicht die BBC von Ausländern gegründet? Und Nestlé, und Maggi?
Wie in einer Sekte hat das Milieu der Journalisten Wiedererkennungsmeinungen entwickelt, deren Funktion weniger ist, eine interessante Meinung zu sein, sondern eine soziale: Es sind Zeichen der Zugehörigkeit zum Milieu der Journalisten. Journalist ist nicht, wer schreibt und recherchiert, sondern wer daran glaubt, dass Immigration sehr gut ist.

Den vollständigen lesenswerten Beitrag gibt es auf bazonline.ch zu lesen


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