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Gelobt sei, was hart macht.

T.R.E.Lentze ⌂, Donnerstag, 19. Mai 2016, 15:19 (vor 368 Tagen) @ Manfred

Ich finde das Forschungsergebnis keineswegs beunruhigend. Jungen brauchen mehr Aggression, weil sie ja selber welche entwickeln müssen. Auch die frühere Trennung von der Mutter sehe ich durchaus positiv.

Lediglich ein Detail gibt mir zu denken:

In einer früheren Studie hatten US-Forscher bereits herausgefunden, dass die Muttermilch von Rhesusaffen an das Geschlecht ihrer Jungen angepasst ist. Die Affen produzieren demnach für weiblichen Nachwuchs insgesamt mehr Muttermilch, die zudem einen höheren Calcium-Gehalt hat, während männlicher Nachwuchs Milch mit einem höheren Fett-Gehalt bekommt.

Ich weiß nicht, wie es bei Affen ist, aber bei uns leiden eher Weiber als Männer mit zunehmendem Alter an Knochenschwund - wegen Kaliummangel. Vielleicht ist die geschlechts-angepaßte Zusammensetzung der äffischen Milch ein Mittel der Kompensation.

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Was den feministische Vorschlag der bevorzugten Mädchenförderung betrifft, speziell: es den Jungen schwerer zu machen, so beunruhigt mich das auch nicht zu sehr. Es geht ja da um Schulbildung, möglichst bis hin zum Universitätsstudium. Die Frage ist nun, ob derartige Maßnahmen geeignet sind, uns Männer wirklich "abzuhängen".

Auch diesbezüglich habe ich keine großen Befürchtungen. Die akademische Welt ist großenteils unproduktiv, ja parasitär. Produktivleistungen und Innovationen werden nach wie vor von Männern erbracht, ungeachtet ihres regulären Bildungsweges. Männer sind grundsätzlich mehr als Weiber in der Lage, voraussetzungslos Neuerungen hervorzubringen. Akademische Bildung ist dazu nicht unbedingt nötig. Wo sie am ehesten nötig ist, d.h. im technischen Bereich, da sind wir immer noch gut vertreten, und daran wird sich voraussichtlich auch nichts ändern.

Meine Überzeugung, die ich bekanntlich von Anfang meiner feminismuskritischen Tätigkeit an vertreten habe, ist, daß nicht die Weiber uns beschneiden, sondern daß wir uns selber beschneiden durch Atheismus und fehlendem Idealismus, anders gesagt, durch Verschließen gegen die uns von oben her inspirierenden Quellen.

Der Feminismus und die gegenwärtige Dominanz der Weiber im öffentlichen Dienst und im Schul- und Bildungswesen, sie sind nicht Ursache, sondern bloße Symptome, oder Indikatoren für eine geistig-moralische Mangelerscheinung, so wie viele Schlammwürmern (Tubifex) in einem Tümpel als Anzeiger für einen Sauerstoffmangel zu werten sind.

Gruß
trel


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