Konservativismus und weibliches Akademikertum

Der/Anarchist @, Dienstag, 26. Januar 2016, 14:20 (vor 486 Tagen) @ T.R.E.Lentze
bearbeitet von Der/Anarchist, Dienstag, 26. Januar 2016, 14:32

Ich kenne auch keinen Mitarbeiter der JF persönlich, aber Ihre Ansicht teile ich nicht. Wenn die JF vorgibt, konservativ sein zu wollen, dann muss sie das auch mit aller Konsequenz zeigen. Und der Feminismus ist kein Bestandteil eines konservativen Gedankenguts, zu recht, betrachtet man diese Ideologie an den verheerenden gesellschaftszersetzenden Auswirkungen! Das heißt dass man nicht auf das zarte Weiberseelchen Rücksicht nimmt, sondern klar Stellung bezieht - gegen den Feminismus insgesamt!

Orientiert sich die JF aber rein wirtschaftlich, dann spielt ihr Inhalt keine Bedeutung bzw nur soviel, dass sie ihre "politische Ware" an den Mann bringt.


Aber wenn Zeitungen politisieren, manipulieren, dann haben sie ALLE die Wertung Lügenpresse verdient. Denn der klassische Journalismus findet sich in der sachlichen Berichterstattung. Und davon sind ALLE Zeitungen weit entfernt. Das ist ja eines der großen Probleme der Gegenwart; dass man die Massen durch die Medien steuert. Wenn man "Meinungen" vertritt, kann man dies auf die "Kommentare" der Journalisten beschränken. Denen kann man dann als Leser zustimmen oder nicht. Aber damit gibt sich der Journalist nicht zufrieden, denn sehen sich die meisten dieser Zunft als Volksaufklärer, die dem dummen Leser die Welt erklären müssen. Dass die Leserschaft gebildet ist, unter ihnen Fachkräfte zu finden sind, die in einigen Bereichen weit mehr Erfahrung haben als der Journalist, wird schlicht ausgeblendet. Und die JF ist davon nicht so weit entfernt, was der Artikel mit der Zensur gezeigt hat.

Ich empfehle jeden Journalisten das Buch 'Redakteur Lynge' von Knut Hamsun. Möglicherweise hilft das gegen die Eigenliebe!


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