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Konservativismus und weibliches Akademikertum

T.R.E.Lentze ⌂, Samstag, 23. Januar 2016, 11:05 (vor 520 Tagen) @ Der/Anarchist

Danke für den Zuspruch! Allerdings scheinen Sie mich in einer meiner Aussagen mißverstanden zu haben, wie ich folgendem Satz entnehme:

Sicherlich haben Sie recht, wenn Sie als Erklärung für die Teilbejahung der Konservativen für den Feminismus die Tatsache anführen, dass jene Männer verheiratet sind mit diesen "modernen" Frauen.

Ich hatte sinngemäß das Gegenteil gesagt: Konservative lassen sich weniger durch "moderne" Weiber beeindrucken. Unter "modernen" Weiber verstehe ich solche, die auf geistiger Ebene wie Männer sein wollen, so wie Luzifer wie Gott sein wollte. Die also an Universitäten studieren, aber auch, wenn die Begabungen anders liegen, sich z.B. im Bau- und Transportgewerbe versuchen. Entscheidend ist in jedem Falle die ehrgeizige Vorstellung: "Was Männer können, das können wir genauso gut, wenn nicht noch besser."

Ich wollte also sagen, daß Konservative sich eher Weiber aussuchen, welche dem konservativen Lebensmodell entsprechen; die also den Aufgaben nachkommen, für die sie erkennbar geschaffen sind. Das ist das Austragen und Aufziehen unseres Nachwuchses und die häusliche Tätigkeit. So haben Mann und Weib divergente, aber sich ergänzende Aufgabenbereiche. Das bedeutet Harmonie im Zusammenleben.

Sie schreiben weiter:

Jedoch liegt die Teilbejahung für den Feminismus auch darin, dass sie [die Konservativen?] aufgrund ihres Bildungsdenkens dafür sorgen, dass ihre Töchter akademisch ausgebildet werden. Deshalb leugnen sie die Auffassung, dass der zu hohe Frauenanteil mitverantwortlich ist für den Zerfall der Universitäten.

In der Tat sind viele Konservative sehr gebildet, auch z.B. in der griechischen und mittelalterlichen Philosophie, während die Bildung der Linken sich manchmal auf die Lektüre von Hegel, Marx und Engels beschränkt. Aber daß sie ihre Töchter auf Universitäten schicken, widerspricht meinen bisherigen Erkenntnissen. Natürlich könnte ich mich irren. Und vielleicht gibt es gerade in JF-Redaktion besonders viele Familien, die davon abweichen.

Im Übrigen zeigt sich bis heute, daß Weiber zwar gerne eine Universität besuchen, aber das Studium dann nicht zu Ende führen, oder falls doch, es weder sie selbst (beruflich) noch die Forschung weiterbringt. Sie sind in jeder Hinsicht früher "fertig". Bei Männern wachsen die Knochen und Muskeln noch bis in die spätigen Zwanzigerjahre, und die Karriere setzt auch erst ein, wenn sie bei Weibern oft schon aufhört. Mehr dazu hier.

Denn das hieße, ihre Töchter tragen eine Mitschuld an dem wissenschaftlichen Niveauverlust!

Zweifellos geht jeder Beruf, in welchem Weiber dominieren, mit einem Niveauverlust einher. Oder kennt jemand ein einziges Gegenbeispiel?

Heilsam ist allein, wenn wir alle Wesen so lassen, wie sie sind. Der Mensch ist nicht Gott; das Weib ist kein Mann, und das Kind ist kein Erwachsener. Umgekehrt: Wenn ein Wesen den Platz einnimmt, der ihm zugewiesen ist, dann macht ihn das zufrieden und sympathisch, ja liebenswert. Darum wollen wir Weiber, die anders sind als wir, und damit ihrer Bestimmung nachkommen, anstatt sie zu verleugnen.

Gruß!
trel

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Nachtrag für alle Fälle (werde ich ggf. wieder löschen):

Mein Beitrag auf diesen JF-Artikel wurde noch nicht freigeschaltet. Zwei neuere Leserkommentare schon. Vielleicht muß er erst die Zensurstelle passieren.

Nachtrag 13:23 Uhr: Ist nunmehr freigeschaltet!

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Thomas Lentze meint

23. Januar 2016 um 11:32

Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung.

Hat es seit 1945 bei uns einen Mann gegeben, der unser Land dermaßen zugrunde richtet, wie es gegenwärtig geschieht? Nein. Aber eine Frau.

Hat es in Köln jemals einen Bürgermeister gegeben, welcher Opfer dermaßen verhöhnt ("Armlänge einhalten") wie kürzlich geschehen? Nein. Aber eine Frau.

Ich könnte weitere Beispiele bringen. Aber ich beschränke mich auf die folgende Feststellung: Macht Schluß mit der Gynokratie. Neue Männer braucht das Land.

Ich bin rechts und konservativ. Darum sage ich, und ich meine es auch so: Weiber gehören ins Haus! Die begabt sind, sollen natürlich studieren dürfen. Aber was hat z.B. Frau Merkel aus ihrem Physikstudium gemacht? Hat sie die Forschung gefördert, die Lehre bereichert? Nein. Nicht alles, was man darf, ist deshalb auch notwendig. Es gehört jedenfalls nicht zum politischen Leitziel erhoben.

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